Radiologie

Düsseldorf am Hauptbahnhof

CT-Osteodensitometrie (Knochendichtemessung)

Warum Osteodensitometrie?

Die Osteodensitometrie dient zur Beurteilung zur Knochendichte. Sie ist eine Methode zur Feststellung der Osteoporose bzw. der beginnenden Osteoporose.
Osteoporose zeichnet sich durch eine niedrige Knochenmasse, Störungen der Mikroarchitektur des Knochengewebes mit daraus folgender erhöhter Knochenbrüchigkeit und steigendem Frakturrisiko aus.
Entstehen kann die Osteoporose durch mangelnde Bewegung, z. B. durch Lähmungen, Fehlernährung, Stoffwechselstörungen oder auch, besonders bei Frauen, im Alter. 
Um eine Therapie einleiten oder steuern zu können, benötigt man eine Quantifizierung der Minderung der Knochendichte. Erst hierdurch kann ein Therapieerfolg erkannt werden, ggfs. Muss die Therapie auch geändert werden.
Osteoporose (Knochenschwund) ist einer der Risikofaktoren für Knochenbrüche.  Osteoporose ist insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren anzutreffen, da die dem Knochenschwund entgegen wirkenden weiblichen Hormone dann in der Konzentration abnehmen und die Knochenbrüchigkeit begünstigt wird. 
Bei der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) wird der Kalkmineralgehalt des Knochens gemessen. 
In Abhängigkeit von der Knochendichte wird die Strahlung bzw. das Signal abgemildert. Diese Abmilderung kann gemessen werden und statistisch mit Normwerten einer Vergleichsgruppe verglichen werden. 
Das Ergebnis gibt Anhaltspunkte darüber, ob und wie stark die Knochendichte vermindert ist und ob eine Therapie bzw. Medikamente eingesetzt werden müssen. 
Die Knochendichte nimmt auch beim Stoffwechselgesunden ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich ab.

Welche Messverfahren für die Knochendichte gibt es?

Methode Doppelenergie-Photonen-Absorptionsmethode (DXA)

Hier tastet ein schwacher Röntgenstrahl die Lendenwirbelsäule oder den Oberschenkelhals mäanderförmig ab. Die Strahlenbelastung ist sehr gering. Allerdings können bei starken Abnutzungserscheinungen oder Verkrümmung der LWS falsch hohe Werte gemessen werden. Deshalb wird dann zusätzlich der Oberschenkelhals gemessen. Die Dauer der Untersuchung beträgt ca. 15 Minuten.

Methode der Computertomographischen Knochendichtemessung (qCT) 
Diese Methode ist etwas aufwendiger, sie erfolgt am Computertomographen. Hierbei ist es aber möglich, die Knochendichte sehr genau an einem Lendenwirbelkörper zu beurteilen. Es wird ausschließlich die Dichte der bei Osteoporose anfälligeren inneren Abschnitte des Knochens gemessen. Die Dauer der Untersuchung beträgt ca. 10 Minuten.
Unter bestimmten Bedingungen kann diese Abnahme jedoch stärker ausgeprägt sein, hierdurch kann es zu Knochenbrüchen kommen.
Um eine derartige Gefährdung frühzeitig zu erkennen, wird bei uns die Knochendichte an drei verschiedenen Wirbelkörpern gemessen.
Hierzu werden computertomographische Bilder erzeugt, welche mit einer speziellen Auswertesoftware weiter nachverarbeitet werden.

Was erwartet Sie bei der Untersuchung?
Vor der Untersuchung bitten wir Sie ein Formular auszufüllen, in welchem wir Sie bezüglich Ihres Risikoprofils befragen.
Eine spezielle Vorbereitung des Patienten ist nicht notwendig. Sie brauchen nicht nüchtern zu sein. Kontrastmittel wird Ihnen nicht verabreicht.
Die Osteodensitometrie dauert nur wenige Minuten. Hierbei liegen Sie bequem auf dem Rücken in unserem Computertomographen.
Die Bilddaten werden anschließend vom Radiologen ausgewertet.
Der Computer erstellt ein Ergebnisprotokoll (Beispielbefund links), ein ausführlicher ärztlicher Befundbericht wertet diese Ergebnisse aus.
Die erforderlichen Berechnungen dauern etwa 30 Minuten, Sie können den Befundbericht dann direkt mitnehmen.
In einem Abschlussgespräch teilen wir Ihnen die Befunde mit und geben eventuell Empfehlungen für weitere diagnostisch sinnvolle Maßnahmen.

Wer übernimmt die Kosten?
Die Osteodensitometrie wird von privaten Versicherungsträgern in vollem Umfang übernommen. 
Seitens der gesetzlichen Krankenversicherung werden die Untersuchungskosten nur unter bestimmten Bedingungen übernommen:
Osteodensitometrische Untersuchungen werden seitens der Krankenkasse übernommen, sofern ein begründeter Verdacht auf eine Osteoporose vorliegt und gleichzeitig in der Vorgeschichte eine Fraktur ohne nachweisbares adäquates Trauma vorliegt (EBM Teil B, Kapitel Q8, Ziffer 5300, in der Fassung vom 1.10.2001).
In anderen Fällen erlauben wir uns, Ihnen für die computertomographische Messung der Knochendichte einen Betrag von 45 Euro in Rechnung zu stellen.

Ihr CT Team