Radiologie

Düsseldorf am Hauptbahnhof

Interventionen

 

CT-gesteuerte Schmerztherapie

Interventionell radiologische Verfahren werden zunehmend zur Schmerzbehandlung eingesetzt.

Indikationen:
Insbesondere therapieresistente oder chronische Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule werden mit CT-gesteuerten Verfahren behandelt.
Hauptindikationen sind von der Wirbelsäule ausgehende Schmerzen und Tumorschmerzen.

Behandlungsmethoden sind:

  • Periradikuläre Therapie (PRT, PRIT) (Wurzelinfiltration und –blockade)
  • Epidurale Therapie
  • Facetteninfiltration und Facettenblockade
  • Grenzstranginfiltration und Grenzstrangblockade (Sympathikolyse)
  • Therapeutische Infiltrationstherapie

Durchführung:
Nach einer CT-gesteuerten Punktion mit einer Hohlnadel erfolgt im Bereich der kleinen Wirbelgelenke (Facettenblockade), im Bereich des Grenzstranges (Grenzstrangblockade) oder im Austrittsbereich einer Nervenwurzel (Wurzelblockade) zunächst mit einer geringen Kontrastmittelinjektion eine Lagekontrolle. 
Bei korrekter Lage der Nadelspitze wird dann zur Schmerzausschaltung ein Lokalanästhetikum eingespritzt. Eine dauerhafte Nervenausschaltung kann mit der Injektion von Alkohol erreicht werden.

Nach der Schmerztherapie:
Nach Therapie müssen Sie eine Weile (ca. 30-60 Minuten) zur Beobachtung bei uns verbleiben.
Unter Begleitung können Sie dann anschließend den Heimweg antreten.

Schlussbemerkung
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne Auskunft geben.