Radiologie

Düsseldorf am Hauptbahnhof

 

MRT (Magnet Resonanz Tomographie)

SynonymaKernspintomographie (KST), MR, MRT (Magnet Resonanz Tomographie), MRI (Magnetic Resonance Imaging), NMR (Nuclear Magnetic Resonance)

Was versteht man unter MRT?
Die Kernspintomografie ist ein noch relativ neues Verfahren in der Diagnostischen Radiologie, um Schnittbilder des menschlichen Körpers zu erzeugen. Es wird seit etwa 1985 eingesetzt.

Die Schnittbilder werden ohne Verwendung von Röntgenstrahlen erzeugt. Statt dessen wird gemessen, wie sich der menschliche Körper in einem Magnetfeld verhält. Durch die mit Geräten der neuesten Generation erreichbare hohe Auflösung und den großen Gewebekontrast gelingt es, eine optimale Darstellung von Weichteilstrukturen zu erzielen.

Wie funktioniert die Bilderzeugung?
Atomkerne mit einer ungeraden Ordnungszahl verfügen über eine Eigenrotation, den sogenannten Spin und besitzen ein eigenes, sehr schwaches, natürliches Magnetfeld. Dieses eigene Magnetfeld kann wie eine Kompassnadel durch ein künstliches, starkes Magnetfeld ausgerichtet werden. Die einzelnen magnetischen Atome drehen dann (engl. "spin") - in Abhängigkeit von der künstlich angelegten Magnetfeldstärke - in einer rechnerisch zu bestimmenden Frequenz. Bei einer angelegten Magnetfeldstärke von 1,5 Tesla entspricht diese Frequenz einer harmlosen elektromagnetischen Welle im Radiofrequenzbereich. Durch kurzes Einstrahlen dieser Frequenz nehmen einige Atome diese Energie auf. Beim Abschalten der Radiowelle geben diese Atome die Energie in Form einer Radiowelle wieder ab. Diese Energie wird gemessen. Mittels komplizierter Formeln und Fourier-Analyse werden die Schaltbilder berechnet. Entscheidend für die Abbildung ist der unterschiedliche Wassergehalt in den verschiedenen Körpergeweben. Erkrankte Gewebe enthalten häufig mehr Wasser, als gesunde Gewebe. Wegen der größeren Anzahl an Wasserstoffkernen im erkrankten Gewebe kann man diese dann von den gesunden Geweben unterscheiden.

Wie läuft die Untersuchung ab? 
Vor der Untersuchung erhalten Sie einen Aufklärungsbogen, der Ihnen den Ablauf erläutert. Der behandelnde Arzt wird Sie zusätzlich über Ihre Beschwerden befragen.

Wichtig
Aufgrund des starken Magnetfeldes dürfen keine metallischen Gegenstände in den Untersuchungsraum mitgenommen werden.
Alle Metallteile müssen Sie in der Umkleidekabine ablegen (Schmuck, Haarnadeln, Uhr, Schlüsselbund, Geldbeutel, Münzgeld, Feuerzeug, Kugelschreiber).
Auch Ihre Scheckkarten, Kreditkarten, Ausweise mit Chip oder Magnetstreifen o. ä. lassen Sie bitte in der Kabine, da der Magnetstreifen auf der Karte   gelöscht wird, und die Karte danach nicht mehr funktioniert. Der Ehering besteht normalerweise aus einem Edelmetall. Dieser ist nicht magnetisch und   kann anbehalten werden.

Im Untersuchungsraum werden Sie auf eine bewegliche Liege gelegt. Während der Untersuchung liegen Sie in der Röhre des Magneten, die an beiden Ende offen ist. Der  Durchmesser beträgt ca. 100 cm und ist etwa 100 cm lang. Die allseitige Beleuchtung und eine kontinuierliche Belüftung führen zu einer angenehmen Lagerung. Unsere 3 Tageslichtfenster verschaffen Ihnen ein offenes Raumempfinden. Über die eingebaute Wechselsprechanlage können Sie uns jederzeit rufen. Sie bekommen außerdem einen Klingelknopf in die Hand, mit dem Sie uns zusätzlich alarmieren können. 
Patienten mit Platzangst können vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel erhalten, dürfen jedoch wegen der dadurch bedingten eingeschränkten Verkehrstauglichkeit an diesem Tage kein Fahrzeug mehr fahren.
Während der Untersuchung hören Sie klopfende und summende Geräusche. Diese Geräusche beruhen auf elektromagnetischen Schaltungen und sind ganz normal. Um Sie vor zu lauten Geräuschen zu schützen, bekommen Sie von uns Ohrstöpsel oder einen Kopfhörer über den wir uns verständigen können und Ihnen Musik einspielen können.
Eine normale Untersuchung im Gerät dauert ca. 15 bis 25 Minuten. Anschließend muss Ihre Untersuchung nachverarbeitet, ausgewertet und befundet werden.

Wichtig
Voraufnahmen oder Voruntersuchungen mit anderen bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT, Ultraschall) sollten Sie unbedingt mitbringen. Das erleichtert  und ermöglicht eine exakte Diagnose.

Anschließend erläutert Ihnen der Radiologe das Untersuchungsergebnis und überreicht Ihnen in der Regel Bilder und Befund sofort aus. 

Insgesamt sollten Sie für die Untersuchung bis zur Befundaushändigung ca. 1 1/2 bis 2 Stunden Zeit einplanen.

Was ist zu beachten?
Da die Untersuchung in einem starken Magnetfeld stattfindet, können manche Patienten, vor allem mit Metallimplantaten, nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen oder gar nicht untersucht werden.

Wir werden Sie daher vor der Untersuchung befragen nach:

  • Herzschrittmachern,
  • künstliche Herzklappen,
  • Metallprothesen,
  • Gefäßclips,
  • Gefäßstützen in Schlagadern (sog. Stents)
  • Hörgeräten,
  • Medikamentenpumpen,
  • Granatsplittern,
  • Herzoperationen,
  • Operationen am Kopf bzw. Hirn usw.

Bitte beantworten Sie unsere Fragen so genau wie möglich, damit wir entscheiden können, ob eine MRT- Untersuchung gefahrlos möglich ist.

Wer darf nicht untersucht werden? 

  • Patienten mit Herzschrittmachern dürfen nicht untersucht werden. Schrittmacher können durch das Magnetfeld zerstört werden. 
  • Patienten mit Cochleaimplantaten oder Neurostimulatoren dürfen nicht untersucht werden. 
  • Vor der Untersuchung werden Sie von dem Arzt über eventuellen Metallimplantate befragt. 
  • Schwangere bis zum 3. Schwangerschaftsmonat werden aus Sicherheitsgründen nur bei sehr dringenden Fragestellungen 
    untersucht.

Nebenwirkungen
Mit der MRT sind bisher viele Millionen Untersuchungen weltweit durchgeführt worden. Trotz intensiver Forschung sind bisher keine Schädigungen mit den benutzten Geräten festgestellt worden. Nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis sind auch keine Schäden zu erwarten. Durch die Hochfrequenzimpulse sowie schnelle Änderungen der Magnetfelder entsteht zeitweilig ein recht lautes Geräusch. Geräuschempfindlichen Patienten wird daher ein Gehörschutz, Ohrstöpsel oder Musikkopfhörer angeboten. Darüber hinaus gilt die MRT als ungefährliches Verfahren ohne bekannte Nebenwirkungen.

Kontrastmittel-Anwendung
In Abhängigkeit von der Fragestellung kann der Einsatz eines Kontrastmittels sinnvoll sein, um krankhafte Prozesse im Körper besser darstellen und differenzieren zu können. 
In diesem Fall werden wir während der Untersuchung einmal das Kontrastmittel (in der Regel etwa 20 ml) intravenös in eine Armvene injizieren. Bleiben Sie in diesem Fall ruhig liegen und bewegen Sie vor allem nicht das zu untersuchende Körperteil. 
Das Kontrastmittel ist ab dem 1. Lebenstag zugelassen. Im Unterschied zu Röntgen-Untersuchungen wird beim MRT kein jodhaltiges Kontrastmittel verwendet. Das Kontrastmittel ist ausgezeichnet verträglich und hat keine schädlichen Nebenwirkungen. 
Allergische Reaktionen können - wie bei jedem Medikament - grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Nur in sehr seltenen Fällen reagiert ein Patient allergisch darauf. Diese seltenen Reaktionen zeigen sich in Hautrötungen und Juckreiz, evtl. auch leichte Übelkeit direkt nach der Untersuchung. Die Reaktion ist nicht schwerwiegend und kann - falls notwendig - mit Medikamenten gut behandelt werden. 
Schwerwiegende Unverträglichkeiten sind außerordentlich selten und können bis zum Kreislaufschock führen. 
Der behandelnde Arzt wird Sie nach Allergien bei früheren Untersuchungen befragen.

Schlussbemerkung
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne Auskunft geben. 

Ihr MRT-Team

 

 

Computertomographie

Was ist das?
Ihr Arzt hat  Ihnen einen Termin für eine Computertomographie gegeben. Jetzt möchten Sie  natürlich wissen, was da auf Sie zukommt. Eins schon mal vorweg - die  Computertomographie - kurz CT - ist eine der sichersten Untersuchungsmethoden,  die es heute gibt. Sie ist unkompliziert und außerdem völlig schmerzfrei.

CT arbeitet mit einem Röntgenstrahlsystem, das Querschnittsaufnahmen Ihres  Körpers erstellt. Diese Aufnahmen werden anschließend in einem Computer in  sogenannte Ergebnisbilder umgerechnet. Einfacher ausgedrückt: CT erstellt Fotos von kleinsten Scheibchen Ihres Körperinneren, die später in einem Gesamtbild  zusammengesetzt werden.
Mit CT kann Ihr Körper also sehr zuverlässig und genau abgebildet und dann untersucht werden.

Warum nicht röntgen?
CT kann - im Gegensatz zu den meisten einfachen Röntgenverfahren - kleinste Veränderungen (auch im Gewebe) schon sehr früh erkennen. Dadurch wird natürlich die Behandlung  einfacher und die Heilungschancen größer.
Außerdem können mit CT Körperteile dreidimensional abgebildet werden, so daß auch hintereinander liegende Bereiche genau unterschieden werden können.

Wie funktioniert die  CT?
Die Computertomographie (CT) ist eine spezielle Untersuchungstechnik, um Querschnittsbilder des menschlichen Körpers anzufertigen. Bei der  Computertomographie liegen Sie auf einer bequemen Untersuchungsliege, die ganz langsam durch die Öffnung des Gerätes gefahren wird. Dabei rotiert eine Röntgenröhre mit einem gegenüberliegenden Detektorkranz im Inneren des Gerätes um den Körper des Patienten und die Untersuchungsliege, während Sie langsam  durch den Untersuchungsring des Gerätes gefahren werden.
Die neue Generation  der Computertomographen, wie auch unser Gerät, sind die Spiral-CT's. In diesen  Geräten werden die Schnittbilder nicht einzeln nacheinander aufgenommen, sondern fortlaufend. Das heißt, die Bahn der Röntgenstrahlen läuft spiralförmig um Ihren Körper herum. Daher wird sie auch "Spiral-Computertomographie" genannt. Der  Detektor besteht aus vielen einzelnen Elementen. Diese registrieren laufend die  Röntgenstrahlen, die durch den Körper des Patienten treten. Dabei drehen sich Röntgenröhre und Detektor kontinuierlich um den Patienten was Sie als Rauschen wahrnehmen.

Es entsteht ein Satz von Messdaten, der eine Spirale durch den Patienten repräsentiert. Aus diesem Datensatz werden die eigentlichen Schnittbilder mit beliebiger Schichtdicke errechnet. Durch diese Technik werden die CT-Bilder wesentlich schneller aufgenommen und außerdem die Strahlendosis für den Patienten reduziert. Die Spiral-CT kann bis zu 100 cm lange Teile Ihres Körpers in eine Zug erfassen.

Die Röntgenstrahlen werden durch die verschiedene Dichte der Organe unterschiedlich stark geschwächt und im Detektor in elektrische Impulse umgewandelt. Diese werden als elektrische Signal zum Bildrechner gesendet. Hier wird aus den vielen einkommenden Daten mittels eines komplizierten Computerverfahrens ein Querschnittsbild des durchstrahlten Körperteils errechnet und auf einem Bildmonitor dargestellt. Es sind Querschnittsbilder von sehr dünnen Schichten Ihres Körperinneren. Auf diesen Bildern stellen sich nicht nur die Knochen, sondern auch alle Weichteile und inneren Organe kontrastreich und in hoher Detailtreue dar.
So sind auch in den meisten Fällen kleinste Krankheitsprozesse erkennbar. Nach der Untersuchung können mit Hilfe der Computernachbearbeitung Rekonstruktionen mit Erzeugung von 2 D- oder sogar 3 D-Bildern in allen Körperebenen erstellt werden.

Wie verläuft die  Untersuchung?
Während der  Untersuchung werden Sie von einem erfahrenen CT-Team betreut, mit dem Sie, falls  erforderlich, über die im Gerät eingebaute Sprechanlage in Kontakt sind.  Außerdem kann das CT-Team Sie in manchen Fällen über eine Videokamera beobachten  und dafür sorgen, daß es Ihnen während der Untersuchung gut geht.  
Sie werden auf  der beweglichen Liege des Gerätes gelagert, und für die Aufnahmen durch die etwa  75cm weite Öffnung des CT-Gerätes gefahren. Da die Öffnung sehr breit ist,  werden Sie das Gerät auf keinen Fall als beengend empfinden - ein Großteil Ihres Körpers befindet sich sowieso immer im "Freien".
Legen Sie sich ruhig und entspannt auf die Untersuchungsliege und achten Sie auf die  Anweisungen des CT-Teams. Mehr brauchen Sie nicht zu tun.
Zunächst fahren Sie einmal durch die Öffnung des Gerätes und es wird eine grobe  Übersichtsaufnahme angefertigt, um darauf die eigentliche Schnitte der  Untersuchung zu planen. Es entsteht eine kurze Pause, während der wir an der  Bedienungskonsole die Lage und Anzahl der notwendigen Schnittbilder planen.
Dann erfolgt  die Aufnahme der Schnittbilder, während der Sie erneut durch die Öffnung des Gerätes gefahren werden. Sie sollten während der Aufnahme ruhig liegen und nicht  sprechen, um die Aufnahmen nicht durch Bewegungen zu stören.  
Da auch  Atembewegungen Bildstörungen verursachen können, müssen Untersuchungen des  Brust- und Bauchraumes mit Anhalten des Atems durchgeführt werden. Dazu bekommen  Sie durch einen Lautsprecher Atemkommandos:
Einatmen - Luft  anhalten - Weiteratmen
Die gesamte  Untersuchung im Gerät dauert 5 bis maximal 30 Minuten - je nachdem, welche  Körperregion untersucht wird.

Warum manchmal Kontrastmittel?  

Intravenösese Kontrastmittel: Je nach  Fragestellung der Untersuchung – um z.B. Organe genau abbilden zu können -  müssen die Aufnahmen oft mit Röntgen-Kontrastmittel erfolgen. Hierzu wird Ihnen  das Kontrastmittel über eine Nadel mittels einer Pumpe (Injektomaten) in eine  Armvene gespritzt. Dadurch werden die Blutgefäße, aber auch viele krankhafte Veränderungen, sichtbar gemacht.

Die intravenös  gespritzten Röntgen-Kontrastmittel werden normalerweise problemlos vertragen.  Vielleicht spüren Sie ein Hitzegefühl, das jedoch schnell vorbeigeht. 
Manchmal gibt es  aber Patienten, die allergisch auf Röntgenkontrastmittel reagieren. In seltenen  Fällen kann es zu vorübergehendem Brechreiz, Juckreiz oder Hautausschlägen kommen. In extrem seltenen Fällen kann es auch bis zum Kreislaufschock führen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt vorher über bestehende Allergien.

Sie sollten uns daher vorher informieren, wenn:

  • Sie  schon einmal auf Röntgenkontrastmittel reagiert haben,
  • Eine  Allergie besteht,
  • Sie  eine Schilddrüsenüberfunktion haben,
  • Tabletten gegen zu hohen Blutzucker einnehmen,
  • An  einer schweren Nierenerkrankung leiden.  

Orales Kontrastmittel: Bei Untersuchungen im Bauchraum ist es oft notwendig, die  Darmschlingen von anderen Organen gut abzugrenzen. Zu diesem Zweck bekommen Sie  von uns 1 bis 1,5 Liter in Wasser stark verdünntes Kontrastmittel zu trinken.  Dieses Kontrastmittel müssen Sie über 1 bis 1,5 Stunden gleichmäßig verteilt vor  der Untersuchung trinken.

Was müssen Sie tun?
Für ein optimales Untersuchungsergebnis ist Ihre Mithilfe wichtig. Sprechen Sie mit dem untersuchenden Arzt, der Ihnen genaue Informationen über Ihre persönliche Vorbereitung geben wird. Im Folgenden einige generelle Tipps.  

  • Bei einer intravenösen Kontrastmittelinjektion/-untersuchungen  sollten Sie 1 bis 2 Stunden vor und nach der Untersuchung ausreichend  Flüssigkeit trinken, da das Kontrastmittel dann schneller über die Nieren wieder  ausgeschieden wird.
  • Vor CT-Untersuchungen, bei denen evtl. Röntgenkontrastmittel  gespritzt wird, sollten Sie 2 Stunden nüchtern bleiben.
  • Bei Bauchuntersuchungen sollten schwere Mahlzeiten vermieden werden.
  • Legen Sie bitte bei Kopf- sowie bei Halsuntersuchungen Schmuck, Haarspangen,  Brille, Hörgerät und Zahnprothese ab.
  • Bitte bleiben Sie während der Untersuchung ruhig liegen.
  • Bei Untersuchungen im Halsbereich sollten Sie möglichst nicht schlucken.
  • Bei Bauch- und Brustbereichuntersuchungen achten Sie bitte auf die Anweisungen,  die Ihnen über den Lautsprecher gegeben werden (z. B., daß Sie den Atem für ca.  15-20 Sekunden anhalten sollen, damit die Bilder scharf werden).

Wenn es bereits  Bilder von früheren Untersuchungen gibt, oder Voruntersuchungen mit anderen  bildgebenden Verfahren (Röntgen, MRT, Ultraschall) durchgeführt wurden, sollten  Sie diese Aufnahmen oder Befunde unbedingt mitbringen. Das erleichtert uns eine  exakte Diagnose.

Müssen Sie noch  etwas beachten?

Außer der sehr geringen Strahlenbelastung stellt die CT kein Risiko dar. Die Strahlenbelastung bei CT ist aufgrund der modernen Gerätetechnologie und der kurzen Untersuchungsdauer minimal. Eine Schwangerschaft sollten Sie uns aber unbedingt  mitteilen.

Exkurs: Für die im diagnostischen Bereich eingesetzten geringen Strahlendosen gibt es keine verlässlichen Angaben über das Risiko durch die Untersuchung an einem  Tumor zu erkranken. Die Daten die einen strahlenverursachten Tumor nach einer  Zeit von 30 Jahren bei 1000 Personen auf 3 Fälle berechnen beruhen auf die viel  höhere Strahlenbelastung nach den Atombombenabwürfen in Japan. Ob diese  Höchstzahl an Erkrankungsfällen erreicht wird oder das körpereigene  Reparatursystem die Zahl sogar auf 0 reduziert ist wissenschaftlich nicht sicher klärbar. Da eine natürliche Radioaktivität vorhanden ist und statistisch jeder dritte Mensch in Deutschland an einen Tumor erkrankt wird dieses Thema emotional  besetzt weiter kontrovers diskutiert werden.

Sie sehen also - Sie  brauchen sich keine Sorgen zu machen. Bei CT bekommen Sie eine optimale  Behandlung, die von kompetenten und erfahrenen Personen durchgeführt wird.

Was passiert nach  der Untersuchung?

Die eigentliche  Hauptarbeit der Radiologen beginnt, wenn Sie das Untersuchungs-Gerät oder die  radiologische Praxis bzw. Abteilung bereits verlassen haben. Dazu zählen Bildanalyse, Bildbearbeitung, 2/3D-Rekonstruktionen, dynamische Darstellungen, Befunderstellung, Besprechungen mit anderen Ärzten, Einarbeitung von  Referenzbefunden etc.
Selbstverständlich wird Ihr betreuender Arzt Ihnen das Ergebnis mitteilen und es ausführlich mit Ihnen besprechen. Gegebenenfalls arbeitet er einen Plan für die  weitere Behandlung aus.
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas  nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne  Auskunft geben.

Ihr CT-Team

 

 

Röntgendiagnostik

Was ist eine Röntgenuntersuchung eigentlich?
Eine Röntgenuntersuchung ist die bildliche Darstellung unterschiedlicher Körperregionen und -gewebe mit Hilfe von Röntgenstrahlen. Die Röntgenstrahlen wurden 1895 von dem deutschen Physiker Wilhelm Konrad Röntgen bei einem seiner Experimente zufällig entdeckt.

Wie funktioniert eine Röntgenuntersuchung?
Das Prinzip dieser Untersuchungsmethode beruht auf der Anwendung von Röntgenstrahlen. Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen (y-Strahlen). Sie entstehen in einer Röntgenröhre. Diese besteht aus einer Glühkathode und einer Anode. Durch das Anlegen von Spannung (bis 150 kV) zwischen Kathode und Anode werden die aus der Glühkathode austretenden Elektronen (Glühemission) in Richtung Anode beschleunigt.
Die Elektronen prallen nun auf die Anode und es entsteht Röntgenstrahlung. Ihre Bewegungsenergie wird beim Auftreffen auf die Anode nur zu ca. 1% in Röntgenstrahlung umgewandelt. Der Rest führt zur Erhöhung der inneren Energie der  Anode und dadurch zu einer Erwärmung. Die Anode muss deshalb beim Röntgenbetrieb ständig gekühlt werden. 
Mit Hilfe von Röntgenaufnahmen ist es möglich geworden, einen erkrankten oder verletzten Körperteil bildlich darstellen zu können. Dazu wird das zu untersuchende Gewebe zwischen Röntgenröhre und Röntgenfilm positioniert. Kleidung, metallische Gegenstände, Ringe und Halsketten sind abzulegen.
Der Patient wird entsprechend der zu untersuchenden Körperregion gelagert und darf sich bis zur Fertigstellung nicht bewegen. Selbst kleinste Bewegungen führen zu einer verwackelten und damit unscharfen Aufnahme.
Zum Strahlenschutz werden empfindliche Körperregionen mit einer Bleimanschette abgedeckt. Die Röntgenstrahlung, die durch das Gewebe tritt, schwärzt den Röntgenfilm. Die Anfertigung von Röntgenaufnahmen ist in wenigen Sekunden vollendet. Dabei ergeben sich durch die unterschiedliche Strahlenabsorption im Gewebe natürliche Kontraste. Weiches Gewebe wie Fett, Muskeln und Haut absorbiert wenig Strahlung. Hartes Gewebe wie Knochen absorbiert dagegen viel Strahlung und hinterläßt dadurch einen weißen Schatten auf dem Röntgenbild.
Meist werden mehrere Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Einfallswinkeln benötigt. Zwischen der Anfertigung verschiedener Aufnahmen werden Sie durch eine MTRA (Medizinisch Technische Röntgenassistentin) umgelagert. Sind alle gewünschten Aufnahmen erstellt, werden die Röntgenbilder entwickelt und schließlich von einem Radiologen beurteilt.

Konventionelle Röntgenaufnahmen
Auch im heutigen Zeitalter der modernen Schnittbild-Verfahren (MRT und CT) hat die konventionelle Röntgendiagnostik unverändert eine ausgesprochen wichtige Bedeutung. Folgende Röntgenuntersuchungen sind wichtig:
Thorax-Aufnahme
 als Darstellung des Brustkorbs (Thorax). Hier können Zwerchfell, Lungen, Herz und das Skelett auf dem Röntgenbild beurteilt werden. Es können beispielsweise Lungenentzündung, Lungentumor, Herzvergrößerung oder einen Rippenfraktur erkannt werden.
Abdomen-Übersichtsaufnahme
 als Darstellung der Bauchregion (Abdomen). Es können beispielsweise freie Luft im Bauchraum, Verkalkungen, Tumore und Zysten erkannt werden. 
Skelett-Aufnahme
 zeigt beispielsweise degenerative Veränderungen, Osteoporose, Knochenbrüche, Tumorerkrankungen und Gelenkveränderungen.

Röntgendurchleuchtung
Bei einer Röntgendurchleuchtung wird die aus dem Körper austretende Röntgenstrahlung, also die nicht absorbierte Strahlung, mit Hilfe einer Bildverstärker-Fernsehkette auf einem Fernsehmonitor als Bild dargestellt. Auf diese Weise können funktionelle Abläufe wie zum Beispiel des Verdauungstraktes (Ösophagus, Magen und Darm) im Körper kontinuierlich auf dem Monitor beobachtet und dokumentiert werden. Sie bekommen in diesen Fällen ein Röntgen-Kontrastmittel. 
Die Röntgendurchleuchtung dient weiterhin zur Klärung unklarer Veränderungen der Lunge, bei operativ-chirurgischen Eingriffen (z. B. Knochennagelungen, Schrauben, Fremdkörper oder Schrittmacherlage) oder zur Positionierung eines Kunststoffschlauches (Katheter) bei angiographischen Untersuchungen.

Konventionelle Schichtaufnahmen (Konventionelle Tomographie)
Auch konventionelle Schichtaufnahmen der inneren Organe (z. B. Bronchialstrukturen, Skelettabschnitte oder Nieren) haben weiterhin ihren diagnostischen Stellenwert. Diese führen wir bei Ihnen mit einem hochmodernem digitalisierten Röntgendurchleuchtungsgerät unter geringer Strahlenbelastung durch.

Kontrastmittel
Röntgen-Kontrastmitteln führen zu einem künstlichen Kontrast auf dem Röntgenbild bzw. auf dem Fernsehmonitor. Mit Hilfe dieser Kontrastmittel lassen sich Hohlräume wie der Verdauungstrakt, aber auch Gefäße deutlich hervorheben und dadurch besser untersuchen. Kontrastmittel sind nötig, um die Dichte bestimmter Strukturen zu erhöhen und diese dadurch deutlich sichtbar zu machen. Dies wird dann auf dem Röntgenbild bzw. dem Fernsehmonitor als Schwarzweiß-Kontrast dargestellt. So ist z.B. ein mit Röntgen-Kontrastmittel gefüllter Magen im Unterschied zur restlichen Umgebung auf dem Röntgenbild oder Monitor weiß. Der weiße Kontrast kommt dadurch zustande, dass das Röntgen-Kontrastmittel die Röntgenstrahlung absorbiert. Es gibt aber auch negative Kontrastmittel, bei denen die damit gefüllten Strukturen dunkel auf dem Röntgenbild bzw. Fernsehmonitor erscheinen.
Röntgen-Kontrastmittel werden bei Untersuchungen des Magen-Darm-Trakt eingesetzt. Intravenöse Röntgen-Kontrastmittel sind zur besseren Darstellung und Beurteilung der Nieren und ableitenden Harnwege, der Gallenwege und der Blutgefäße (z. B. venöse Phlebographien, Angiographie) im klinischen Alltag nicht entbehrlich.

Welche Komplikationen sind bei einer Röntgenuntersuchung möglich?
Bei Verabreichung von Kontrastmitteln können in seltenen Fällen allergische Reaktionen gegen das Mittel auftreten. Demgegenüber treten bei Röntgenuntersuchungen ohne Kontrastmittel in der Regel gar keine Komplikationen auf.

Exkurs
Die Strahlendosis einer einfachen Röntgenuntersuchung ist im Vergleich zur natürlichen Strahlenexposition, welche der Körper das ganze Jahr über ausgesetzt ist, sehr gering. Jedoch jede zusätzliche Röntgenaufnahme erhöht die Strahlenbelastung des Körpers. Deshalb wird vor jeder Röntgenuntersuchung die Indikation der Untersuchung überprüft und ihr Nutzen abgewogen. Trotz zusätzlicher diagnostischer Strahlenbelastung ist selbst bei vielen Röntgenaufnahmen innerhalb kurzer Zeit das Gesundheitsrisiko einer nicht erkannten Krankheit meistens wesentlich größer einzustufen.

Anmerkung
Die Computertomographie (CT) und die Angiographie (DSA, Digitale Subtraktions-Angiographie) sind ebenfalls Röntgenuntersuchungen. Auch die Mammographie und die Myelographie gehören zu den Röntgenuntersuchungen.

Haben Sie noch Fragen? Scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen.

Ihr Röntgen-Team

 

 

Mammographie

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgen-Aufnahmetechnik zur Darstellung der Brustdrüse. Bis heute gibt es kein anderes Verfahren, das bösartige Veränderungen in einem sehr frühen Stadium darstellen kann, in dem man noch nichts tasten kann. Sie ist daher bis heute die einzige Untersuchungstechnik, die sich zur Vorsorgeuntersuchung auf Brustkrebs eignet. Aber auch bei tastbaren Veränderungen der Brust ist die Mammographie notwendig, um gutartige von bösartigen Veränderungen zu unterscheiden.

Durch technische Verbesserungen konnte die Dosis an Röntgenstrahlen, die zur Erzeugung eines guten Bildes benötigt wird, immer wieder verringert werden. Heute benötigt man nur noch 10% der Dosis die in den 60er Jahren gebraucht wurde. 
Sicher haben Sie schon mal davon gehört, dass Röntgenstrahlen potentiell schädlich sein können. Deshalb sind wir Radiologen bemüht, die für Röntgenaufnahmen notwendige Dosis durch laufende Qualitätskontrollen und technische Überwachung der Geräte so niedrig wie möglich zu halten. 
Wir lassen unser Gerät freiwillig einer Qualitätskontrolle unterziehen, die über die gesetzlichen Anforderungen deutlich hinausgeht. Wir nehmen am Qualitäts-Ring-Mammographie (Gqmed) teil und sind zertifiziert.
Aus großen internationalen Studien, die über viele Jahre tausende von Patientinnen verfolgen, weiß man, dass das Risiko, durch unterlassene Mammographien an zu spät erkanntem Brustkrebs zu sterben, weit größer ist, als das Risiko, durch regelmäßige Mammographien einen strahlenbedingten Brustkrebs zu erleiden. 
Man kann Brustkrebs heute heilen, wenn er in einem frühen Stadium entdeckt wird. Deshalb brauchen wir die Mammographie, um den Krebs so früh wie möglich festzustellen, möglichst noch bevor tastbare Veränderungen vorliegen.

Ablauf der Untersuchung:
Von jeder Brust werden 2 Aufnahmen in verschiedenen Ebenen angefertigt. Manchmal wird eine zusätzliche Aufnahme benötigt, um unklare Befunde genauer darzustellen. Für die Aufnahme wird die Brust komprimiert. Das ist für eine gute Bildqualität notwendig, außerdem ist die benötigte Röntgendosis um so niedriger, je stärker die Brust komprimiert wird. Sie brauchen jedoch keine Angst zu haben, dass es unangenehm weh tut, es wird nur so stark gedrückt, wie Sie es aushalten. 
Nach den Aufnahmen müssen Sie noch eine Zeit warten, bis die Filme entwickelt sind und der Arzt die Bilder angeschaut hat. Danach wird der Arzt Sie untersuchen und die Brust abtasten. Zu jeder Mammographie gehört unbedingt eine Untersuchung durch den Arzt, um aus sichtbarem und tastbarem Befund und Röntgenbild eine Diagnose zu stellen. Evtl. macht der Arzt dann noch eine zusätzliche Vergrößerungsaufnahme oder Kompressionszielaufnahme und ggf. eine

Ultraschalluntersuchung:
Manche tastbaren oder im Mammogramm sichtbaren Verdichtungen können durch Ultraschall weiter differenziert werden. Insbesondere kann man hiermit solide oder flüssigkeitsgefüllte Knoten (sog. Zysten) gut unterscheiden. Der Ultraschall ist völlig unschädlich. 
Leider ist mit Ultraschall alleine keine Früherkennung von Brustkrebs möglich, da er nicht die feinen Details, wie z. B. feinste Verkalkungen, nachweisen kann, welche die Mammographie zeigt. 
 
Feinnadelpunktion: 
Bei verdächtigen Veränderungen in der Brust kann es manchmal notwendig sein, aus dieser Veränderung Zellmaterial zu entnehmen und dieses zur Untersuchung einzusenden. Hierbei wird mit einer sehr dünnen Nadel die tastbare oder im Ultraschall sichtbare Veränderung punktiert, und unter Sog mit einer Spritze eine winzige Menge Zellmaterial abgesaugt. Dieses Material wird auf Objektträger ausgestrichen, und dem Pathologen zur mikroskopischen Beurteilung geschickt. 
In vielen Fällen kann damit die Art einer auffälligen Veränderung sehr genau erkannt werden. Die Feinnadelpunktion erspart damit die sonst evtl. notwendige Operation zur Gewinnung einer Gewebeprobe.
Auch bei schmerzhaften Zysten kann eine Feinnadelpunktion sinnvoll sein. In diesem Fall wird die Zystenflüssigkeit mit der Nadel abgesaugt und die Zyste entleert. Danach sollten Sie für etwa 15 min mit der Hand Druck auf die ehemalige Zyste ausüben, damit diese verklebt und sich nicht wieder füllen kann. 
Eine Feinnadelpunktion ist unschädlich. Die immer wieder in der Boulevardpresse behauptetet. Möglichkeit der Umwandlung von gutartigem in bösartiges Gewebe, oder die Verschleppung von bösartigen Zellen in den Körper, ist Unsinn. Es gibt keinen Beweis für diese Behauptungen. 

Galaktographie:

Bei Flüssigkeitsaustritt (Galaktorrhoe) aus den Brustwarzen (Mamillen) ist eine gezielte Punktion des Ausführungsganges möglich. Durch Injektion eines Kontrastmittel kann dann das Milchgangsystem unter Anfertigung von Mammographie-Aufnahmen dargestellt und beurteilt werden. Die Untersuchung ist im allgemeinen nicht schmerzhaft.

Alternativen?
Nach allem, was die medizinische Wissenschaft heute weiß, gibt es zur Brustkrebsvorsorge keine alternative Untersuchungsmethode zur Mammographie. Das ist durch große weltweite Studien bewiesen worden. Deshalb haben auch viele Länder eine routinemäßige Reihenuntersuchungs- Mammographie (Screening) für Frauen ab 40 Jahren eingeführt. 
In allen industrialisierten Staaten dieser Welt nimmt die Häufigkeit an Brustkrebs zu erkranken zu. Da Brustkrebs in frühen Stadien heute heilbar ist, ist es sinnvoll, Brustkrebsfälle so früh wie möglich zu entdecken. Dies gelingt bis heute nur mit der Mammographie. 

MR-Mammographie:  (siehe auch Spezielle Untersuchungstechniken - MR-Mammographie)
Die Kernspintomographie der Brustdrüse, in die am Anfang viel Hoffnung gesetzt wurde, ist keine Alternative in der primären Routine-Diagnostik. Bei gezielten Fragestellungen zur Differenzierung eines unklaren Herdes oder zur Rezidiv-Diagnostik ermöglicht die MR-Mammographie eine genaue Diagnose (siehe Leistungsangebot  - spezielle Untersuchungsverfahren – MR-Mammographie).

Nach der Untersuchung:
Nach Abschluss der Untersuchungen wird der Arzt Ihnen das Ergebnis sofort mitteilen. Lediglich bei einer Feinnadelpunktion müssen Sie ein paar Tage auf das Ergebnis der Untersuchung warten. Natürlich bekommt der Arzt, der Sie zur Mammographie überwiesen hat, von uns einen schriftlichen Bericht per Post. 
Der Arzt wird Ihnen auch mitteilen, in welchen Abständen bei Ihnen Kontrolluntersuchungen zu empfehlen sind. Dies richtet sich nach Ihrem persönlichen Befund, Ihrem Alter und evtl. Risikofaktoren. 

Eine Bitte:
Bitte haben Sie Verständnis, wenn vor und während der Untersuchung Wartezeiten entstehen. Dies ist einmal technisch bedingt, z. B. müssen die Filme erst entwickelt werden, bevor der Arzt sie anschauen kann. Wenn während Ihrer Wartezeit im Wartezimmer andere Patienten schon aufgerufen werden, obwohl sie nach Ihnen gekommen sind, so werden diese Patienten an anderen Geräten untersucht, die schon frei sind, während die Mammographie noch belegt ist. 
Wir bemühen uns, uns für jeden Patienten Zeit zu nehmen und eine gründliche Untersuchung durchzuführen. Das bedeutet auch, dass wir uns bei bestimmten Problemen des Patienten einmal mehr Zeit nehmen müssen, als im Terminplan vorgesehen war, und es daher zu Wartezeiten bei den nachfolgenden Patienten kommt. 
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach - wir werden Ihnen gerne Auskunft geben.


Ihr Mammographie-Team

 

Interventionen

 

CT-gesteuerte Schmerztherapie

Interventionell radiologische Verfahren werden zunehmend zur Schmerzbehandlung eingesetzt.

Indikationen:
Insbesondere therapieresistente oder chronische Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule werden mit CT-gesteuerten Verfahren behandelt.
Hauptindikationen sind von der Wirbelsäule ausgehende Schmerzen und Tumorschmerzen.

Behandlungsmethoden sind:

  • Periradikuläre Therapie (PRT, PRIT) (Wurzelinfiltration und –blockade)
  • Epidurale Therapie
  • Facetteninfiltration und Facettenblockade
  • Grenzstranginfiltration und Grenzstrangblockade (Sympathikolyse)
  • Therapeutische Infiltrationstherapie

Durchführung:
Nach einer CT-gesteuerten Punktion mit einer Hohlnadel erfolgt im Bereich der kleinen Wirbelgelenke (Facettenblockade), im Bereich des Grenzstranges (Grenzstrangblockade) oder im Austrittsbereich einer Nervenwurzel (Wurzelblockade) zunächst mit einer geringen Kontrastmittelinjektion eine Lagekontrolle. 
Bei korrekter Lage der Nadelspitze wird dann zur Schmerzausschaltung ein Lokalanästhetikum eingespritzt. Eine dauerhafte Nervenausschaltung kann mit der Injektion von Alkohol erreicht werden.

Nach der Schmerztherapie:
Nach Therapie müssen Sie eine Weile (ca. 30-60 Minuten) zur Beobachtung bei uns verbleiben.
Unter Begleitung können Sie dann anschließend den Heimweg antreten.

Schlussbemerkung
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne Auskunft geben. 

 

Spezielle Untersuchungstechniken

 

MR Mammographie

Das Mamma-Karzinom ist eine bösartige Erkrankung der Brust mit kontinuierlicher Häufigkeitszunahme ab dem 30. Lebensjahr.

Risikofaktoren begünstigen das Eintreten der Erkrankung:

Besonders gefährdet sind Frauen

  • mit bereits behandeltem Brustkrebs, einen Zweittumor oder ein Rezidiv zu erleiden,
  • mit Brustkrebserkrankungen in der nahen Verwandschaft.

Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko wird angenommen bei

  • kinderlosen Frauen oder Frauen, die nicht gestillt haben,
  • früh beginnender oder bis ins hohe Alter reichender Menstruationsblutung,
  • bei deutlichem Übergewicht,
  • bei mastopathischem Drüsengewebe,
  • starkem Alkohol- und Nikotingenuss.

Das Drüsengewebe der Brust nimmt zwar oft mit dem Alter ab. In der Röntgen-Mammographie erschwert dichtes Drüsengewebe dagegen die Erkennbarkeit, sodass Brustkrebs verdeckt werden oder in seiner Ausdehnung unterschätzt werden kann.

Auch nach Implantation von Prothesen oder bei sehr voluminösen Brüsten kann die Beurteilung mittels Mammographie erschwert sein.

Eine weiterführende Untersuchung bietet die MR-Mammographie.

Dieses detaillierte Verfahren wird zur weiterführenden Diagnostik bei unklaren Befunden in der Mammographie und der Sonographie eingesetzt. Hierbei wird die Brust in einem Magnetfeld ohne Röntgenstrahlung untersucht. Im Vergleich zur Mammographie bietet die MR-Mammographie einen deutlich besseren Weichteilkontrast. Tumoren sind besser abgrenzbar, ihr Wachstumsverhalten und die Ausdehnung können besser untersucht werden.

Indikationen zur MR-Mammographie
Die Kernspintomographie der Brust wird aus ärztlicher Sicht empfohlen

  • bei unklarem Befund in der Mammographie und Sonographie,
  • zur Unterscheidung von gut- und bösartigen Herden,
  • nach Operationen oder Bestrahlungen (Unterscheidung Narben-/ Tumorgewebe),
  • zur Operationsplanung, zum Ausschluß weiterer Tumoren und zur Planung einer brusterhaltenden Therapie,
  • nach Einbringung von Implantaten (z. B. Silicon)
  • bei erhöhten Risikofaktoren (s. o.)

Wer übernimmt die Kosten?
Bei Privatpatientinnen gehört die MR-Mammographie zum Versicherungsumfang.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der MR-Mammographie in vollem Umfang 

  • zum Rezidivausschluss eines Mamma-Karzinoms nach brusterhaltender Therapie oder nach Brustwiederaufbau, wenn sowohl Mammographie als auch Sonographie nicht ausreichend erscheinen.
  • zur Primärtumorsuche bei histologisch gesicherter axillärer Lymphknoten-metastase eines Mamma-Karzinoms, sofern ein Primärtumor mit der Mammographie oder Sonographie nicht dargestellt werden konnte.

In allen anderen Fällen müssen gesetzlich versicherte Patientinnen vor der Untersuchung eine Kostenübernahmebescheinigung ihrer Krankenkasse einholen. Hierzu wird zunächst ein Beratungsgespräch durchgeführt. 
Die erforderlichen Unterlagen händigen wir Ihnen für Ihre Versicherung gerne aus.

Ihr MRT Team

 

MR Angiographie

(Darstellung der Körpergefäße mit der MR-Angiographie)

Gefäßdetektive decken auf!

Die native und kontrastmittelverstärkte MR-Angiographie (3D-GE-MR-Angiographie) ist eine nicht invasive Möglichkeiten die Gefäße komplett darzustellen. Bei zahlreichen Gefäßgebieten kann die MR-Angiographie die konventionelle Angiographie (DSA) bereits ablösen.

Indikationen
Die MR-Angiographie dient zur Abklärung von Aneurysmen, Dissektionen und arteriellen Stenosen bzw. Verschlüssen mit hoher Sensitivität und Spezifität. Klinische Fragestellungen bilden Durchblutungsstörungen (Stenosen, Verschlüsse, Dissektionen, Aneurysmen), Blutungen, präoperative Gefäßdarstellung, Anomalien.
Beispiele sind die Darstellung der Gefäße im Bereich der Hauptschlagader (Aorta) des Thorax und des Abdomens, der extra- und intracraniellen hirnversorgenden Gefäße (Hals-Kopf-Gefäße), des Aortenbogens und der supraaortalen Gefäßabgänge einschließlich der A. subclavia und der Extremitäten (siehe auch spezielle Untersuchungstechniken / Mobi-Trak).

Methodischer Ansatz
Die kontrastverstärkte MR-Angiographie hat in fast allen Regionen die nicht kontrastverstärkte MR-Angiographie Time Of Flight (TOF) oder Phasenkontrast nahezu vollkommen abgelöst. Das intravenöse Kontrastmittel (Gadolinium-Chelat) verkürzt die T1-Relaxationszeit des Blutes und die von Fett. Das Blut-Gadolinium-Gemisch (KM-Bolus) ist dann bei gutem Bolus-Timing und Wahl des entsprechenden TR und TE der einzige signalgebende Anteil. Aus den aufgenommenen Daten wird eine Subtraktion der nativen von den kontrastierten Bilddaten durchgeführt. Die anschließende Nachverarbeitung liefert multidirektionale Maximum-Intensitäts-Projektionen mit dem Resultat der Gefäßdarstellung eines angiographischen Bildes.

Vorbereitung des Patienten
Es sind keine speziellen Vorbereitungen erforderlich. Vor Betreten des Untersuchungsraumes sollte der Patient sämtliche Metallteile (Schlüssel etc.), Uhr und Kreditkarte ablegen und in seiner Umkleidekabine lassen.
Bei Patienten mit Klaustrophobie kann die MR-Untersuchung durch vorherige Sedierung durchgeführt werden. Informieren Sie uns rechtzeitig zur adäquaten Untersuchungs-Planung.

Vorsicht
Patienten mit Herzschrittmacher oder eisenhaltigen Metallteilen im Körper können nicht in einem Hochfeld-Magneten untersucht werden.. Eine detaillierte Aufklärung finden Sie in Einführung – Formular Download – Kernspintomographie.

Durchführung
Die Gefäßuntersuchung am Magnetresonanztomographen dauert etwa 30 Minuten und bedarf keiner speziellen Patientenvorbereitung.
Bei der MR- Angiographie ist keine Punktion der Arterien erforderlich. Eine Einführung eines Katheters ist nicht notwendig. Die MR-Angiographie kann ohne Röntgenstrahlen und ohne jodhaltiges Kontrastmittel durchgeführt werden und erlaubt eine Gefäßdarstellung aus sämtlichen Richtungen.

Achtung
Die MR-Angiographie wird in atmungsabhängigen Regionen unter Atem-Anhalte-Technik (breath-hold-Sequenzen) mit einer Anhaltedauer von unter 25 sec durchgeführt. Für hochwertige Ergebnisse ist eine gute Mitarbeit (Befolgen der Atemkommandos) von Seiten des Patienten notwendig.

Kontrastmittel
Zur Verstärkung der Gefäßdarstellung wird eine geringe Menge paramagnetischer Flüssigkeit intravenös vor den Aufnahmen geben. Die verwendeten Kontrastmittel zur MR-Angiographie sind Gadolinium-haltige Chelate. Sie haben gegenüber den jodhaltigen Röntgen-Kontrastmitteln große Vorteile. Sie zeichnen sich durch eine fehlende Nephrotoxizität aufgrund der gering notwendigen Menge aus. Unverträglichkeit oder anaphylaktoiden (allergische) Reaktionen sind sehr selten.

Nach der Untersuchung
Nach der MR-Angiographie kann der Patient ohne Einschränkungen seinen Tagesablauf fortsetzen.

Die Nachverarbeitung der Untersuchung dauert eine geraume Zeit. Wenn möglich sollten Sie Ihre Ergebnisse am folgenden Tag abholen.

Schlussbemerkung
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne Auskunft geben.

Ihr MRT Team

 

Low Dose CT der Lunge (Niedrig-Dosis-Spiralcomputertomographie)

Warum CT der Lunge?
Lungenkrebs ist die häufigste zum Tode führende Krebserkrankung. Oft wird das Bronchialkarzinoms erst spät bei Beschwerden erkannt, die mit einem ausgedehnten Tumorleiden einhergehen. Die Prognose des Lungenkrebses ist bei kleinen Tumoren jedoch deutlich besser als bei größeren Tumoren. Eine frühe Erkennung ist deshalb wichtig.Ziel der Low-dose-CT ist es, Lungentumoren bereits in einem frühen beschwerdefreien Stadium zu erkennen. Eine besondere Zielgruppe für diese Untersuchung sind starke Raucher, die mit 95% die Hauptgruppe der Erkrankten bilden.

Warum Diagnostik durch Low-Dose-CT?
Bei der Low-Dose-CT wird die diagnostisch notwendige Röntgenstrahlung minimiert, indem eine dosisparende Spiraltechnik angewendet wird. Die niedrige Dosis und damit Reduktion der Strahlenbelastung ist von Vorteil für den Patienten.

Für den Patienten ist der Unterschied der Low-Dose-CT zur „typischen“ Computer-tomographie nicht zu bemerken. Die Strahlenexposition wird von uns jedoch deutlich reduziert, indem spezielle Parameter an unserem Computertomographen gewählt werden.

Gerade die Lunge ist aufgrund der günstigen Kontrastverhältnisse des normalen und erkrankten Lungengewebes besonders geeignet für den Einsatz der Low-dose-CT.

Was erwartet Sie bei der Untersuchung?
Vor der Untersuchung bitte wir Sie ein Formular auszufüllen, in welchem wir Sie bezüglich Ihres Risikoprofils befragen. Eine spezielle Vorbereitung des
Patienten ist nicht notwendig. Sie brauchen nicht nüchtern zu sein.
Kontrastmittel wird Ihnen nicht verabreicht.
Die Low-Dose-CT dauert nur wenige Minuten. Es werden eine Vielzahl von Schnittbildern der Lunge angefertigt, die anschließend detailliert durch den Radiologen ausgewertet werden.
Die Auswertung bedarf eine gewisse Zeit. Wir bitten Sie daher die Originalbilder und die Auswertung mit dem detaillierten Befundbericht am Folgetag abzuholen. In einem Abschlussgespräch teilen wir Ihnen die Befunde mit und geben eventuell Empfehlungen für weitere diagnostisch sinnvolle Maßnahmen.

Wer übernimmt die Kosten?
Die Low-dose-CT wird von privaten Versicherungsträgern übernommen. Bei Kassenpatienten bitten wir Sie vor der Untersuchung mit uns die Übernahme der Kosten zu klären.

Schlußbemerkung
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne Auskunft geben. 

Ihr CT-Team

 

Mobi-Trak

MR - Gefäßdiagnostik der Becken-/Beingefäße
Als Verfahren steht uns für die Diagnostik der Becken-Bein-Gefäße mit der MR-Angiographie mittels der Tischverschiebetechnik Mobi-Trak eine zuverlässige Methode zur Seite.
Die Tischverschiebetechnik Mobi-Trak liefert eine nicht invasive Möglichkeiten die Becken-Bein-Gefäße komplett darzustellen.

Die intraarterielle Angiographie (DSA) hat dadurch bereits ihren Stellenwert in der primären Gefäß-Diagnostik fast vollständig verloren. Sie wird zunehmend durch die MR-Angiographie abgelöst.
Die MR-Angiographie ist mit dem Mobi-Trak zur Abklärung der Claudicatio intermittens (P-AVK) mehr als nur kompetitiv zur DSA einzustufen. 
Lediglich bei der chronischen Ischämie und zur notwendigen Darstellung von Vorfuß und Unterschenkelgefäßen zur Planung weit peripherer (cruraler und pedaler) Bypässe hat die DSA noch eine diagnostische Bedeutung behalten.
Für Sie als Patienten erhöht die MR-Angiographie die Lebensqualität wegen der Vermeidung der risiko- und strahlenbelastenden Kathetertechniken (herkömmliche Angiographie als DSA).

Indikationen
Mobi-Trak dient zur Abklärung von Aneurysmen, Dissektionen und arteriellen Stenosen bzw. Verschlüssen.
Weiter klinische Fragestellungen bilden neben den Durchblutungsstörungen Blutungen, präoperative Gefäßdarstellungen, Anomalien.
Das nichtinvasive Verfahren ist hervorragend bei immobilen Patienten geeignet. 
Patienten mit Niereninsuffizienz oder fortgeschrittenem Diabetes mellitus können schnell unter geringer Belastung der Nieren untersucht werden.
Kontrollen bereits angelegter Bypässe gelingt sicher. Ein Kathetereinsatz mittels der invasiven DSA ist nicht mehr erforderlich.

Methodischer Ansatz
Die MR-Angiogrpahie Mobi-Trak mit Tischverschiebetechnik ist eine kontrastmittelverstärkte MR-Angiographie (3D-GE-MR-Angiographie). Als nichtinvasive Untersuchungstechnik bildet die Tischverschiebetechnik die meist verwendete Methode in der Darstellung der Gefäße der unteren Extremität.
Während einer kontinuierlichen Infusion von Kontrastmittel mit Flussrate (flow) von 0,3 bis 0,7 ml/sec wird der Untersuchungstisch in Flussrichtung fußwärts (distal) kontinuierlich verschoben. Der Tischvorschub erfolgt automatisch. Die Infusionsdauer beträgt zwischen 40 und 50 Sekunden.

Bemerkung
Das intravenöse Kontrastmittel (Gadolinium-Chelat) verkürzt die T1-Relaxationszeit des Blutes und die von Fett. Das Blut-Gadolinium-Gemisch (KM-Bolus) ist bei richtig erfasstem Bolus-Timing und Wahl des entsprechenden TR und TE der einzige signalgebende Anteil.

Aus den aufgenommenen Daten wird eine Subtraktion der nativen von den kontrastierten Bilddaten durchgeführt. Die anschließende Nachverarbeitung liefert multidirektionale Maximum-Intensitäts-Projektionen mit dem Resultat der Gefäßdarstellung eines Bildes vergleichbar der herkömmlicher angiographischer Bilder.
Das angiographische Bild der kontrastmittelverstärkten MR-Angiographie der Becken-Beingefäße liefert mit dem Mobi-Trak in Tischverschiebetechnik eine der intraarteriellen DSA vergleichbare Darstellbarkeit therapierelevanter hämodynamisch wirksamer Stenosen und Verschlüsse der Becken- und Beingefäße.
Die Darstellung des Einstromes in Höhe der Beckengefäße (Inflow) und des Ausstromes in die Unterschenkelgefäße (Outflow) ist für die Therapieplanung bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit eine wichtige Indikation für die Verwendung der nicht invasiven MR-Angiographie.
Die Ergebnisse sind relevant für die Wahl der geeigneten Therapie (endovaskuläres oder chirurgisches Vorgehen).

Vorbereitung des Patienten
Es sind keine speziellen Vorbereitungen erforderlich. Vor Betreten des Untersuchungsraumes sollte der Patient sämtliche Metallteile (Schlüssel etc.), Uhr und Kreditkarte ablegen und in seiner Umkleidekabine lassen.
Bei Patienten mit Klaustrophobie kann die MR-Untersuchung durch vorherige Sedierung durchgeführt werden. Informieren Sie uns rechtzeitig zur adäquaten Untersuchungs-Planung.

Vorsicht
Patienten mit Herzschrittmacher oder eisenhaltigen Metallteilen im Körper können nicht in einem Hochfeld-Magneten untersucht werden.. Eine detaillierte Aufklärung finden Sie in Einführung – Formular Download – Kernspintomographie.

Durchführung

Die Gefäßuntersuchung am Magnetresonanztomographen dauert etwa 30 Minuten und bedarf keiner speziellen Patientenvorbereitung.
Bei der MR-Angiographie ist keine Punktion der Arterien erforderlich. Eine Einführung eines Katheters ist nicht notwendig. Die MR-Angiographie wird ohne Röntgenstrahlen und ohne jodhaltiges Kontrastmittel durchgeführt und erlaubt eine Gefäßdarstellung aus sämtlichen Richtungen.

Achtung
Während der Tischverschiebung bewegt sich der Tisch wiederholt in beide Richtungen. Bitte bleiben Sie ruhig und bewegen Sie sich nicht. Für hochwertige Ergebnisse ist eine gute Mitarbeit (Befolgen der Anweisungen) von Seiten des Patienten notwendig.

Kontrastmittel
Zur Verstärkung der Gefäßdarstellung wird eine geringe Menge paramagnetischer Flüssigkeit intravenös vor den Aufnahmen geben. Die verwendeten Kontrastmittel zur MR-Angiographie sind Gadolinium-haltige Chelate. Sie haben gegenüber den jodhaltigen Röntgen-Kontrastmitteln große Vorteile. Sie zeichnen sich durch eine fehlende Nephrotoxizität aufgrund der gering notwendigen Menge aus. Unverträglichkeit oder anaphylaktoiden (allergische) Reaktionen sind sehr selten.

Nach der Untersuchung
Nach der Gefäßuntersuchung kann der Patient ohne Einschränkungen seinen Tagesablauf fortsetzen.

Die Nachverarbeitung der Untersuchung dauert eine geraume Zeit. Wenn möglich sollten Sie Ihre Ergebnisse am folgenden Tag abholen.

Wer übernimmt die Kosten?
Bei Privatpatienten gehört die Herzuntersuchung zum Versicherungsumfang.

Den Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen bieten wir die Becken-Beingefäßdarstellung (Mobi Trak) als individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) zur Vorsorge an und weisen darauf hin, dass die Kosten selbst übernommen werden müssen.

Schlussbemerkung
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne Auskunft geben. 

Ihr MRT-Team

 

CT-Osteodensitometrie (Knochendichtemessung)

Warum Osteodensitometrie?

Die Osteodensitometrie dient zur Beurteilung zur Knochendichte. Sie ist eine Methode zur Feststellung der Osteoporose bzw. der beginnenden Osteoporose.
Osteoporose zeichnet sich durch eine niedrige Knochenmasse, Störungen der Mikroarchitektur des Knochengewebes mit daraus folgender erhöhter Knochenbrüchigkeit und steigendem Frakturrisiko aus.
Entstehen kann die Osteoporose durch mangelnde Bewegung, z. B. durch Lähmungen, Fehlernährung, Stoffwechselstörungen oder auch, besonders bei Frauen, im Alter. 
Um eine Therapie einleiten oder steuern zu können, benötigt man eine Quantifizierung der Minderung der Knochendichte. Erst hierdurch kann ein Therapieerfolg erkannt werden, ggfs. Muss die Therapie auch geändert werden.
Osteoporose (Knochenschwund) ist einer der Risikofaktoren für Knochenbrüche.  Osteoporose ist insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren anzutreffen, da die dem Knochenschwund entgegen wirkenden weiblichen Hormone dann in der Konzentration abnehmen und die Knochenbrüchigkeit begünstigt wird. 
Bei der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) wird der Kalkmineralgehalt des Knochens gemessen. 
In Abhängigkeit von der Knochendichte wird die Strahlung bzw. das Signal abgemildert. Diese Abmilderung kann gemessen werden und statistisch mit Normwerten einer Vergleichsgruppe verglichen werden. 
Das Ergebnis gibt Anhaltspunkte darüber, ob und wie stark die Knochendichte vermindert ist und ob eine Therapie bzw. Medikamente eingesetzt werden müssen. 
Die Knochendichte nimmt auch beim Stoffwechselgesunden ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich ab.

Welche Messverfahren für die Knochendichte gibt es?

Methode Doppelenergie-Photonen-Absorptionsmethode (DXA)

Hier tastet ein schwacher Röntgenstrahl die Lendenwirbelsäule oder den Oberschenkelhals mäanderförmig ab. Die Strahlenbelastung ist sehr gering. Allerdings können bei starken Abnutzungserscheinungen oder Verkrümmung der LWS falsch hohe Werte gemessen werden. Deshalb wird dann zusätzlich der Oberschenkelhals gemessen. Die Dauer der Untersuchung beträgt ca. 15 Minuten.

Methode der Computertomographischen Knochendichtemessung (qCT) 
Diese Methode ist etwas aufwendiger, sie erfolgt am Computertomographen. Hierbei ist es aber möglich, die Knochendichte sehr genau an einem Lendenwirbelkörper zu beurteilen. Es wird ausschließlich die Dichte der bei Osteoporose anfälligeren inneren Abschnitte des Knochens gemessen. Die Dauer der Untersuchung beträgt ca. 10 Minuten.
Unter bestimmten Bedingungen kann diese Abnahme jedoch stärker ausgeprägt sein, hierdurch kann es zu Knochenbrüchen kommen.
Um eine derartige Gefährdung frühzeitig zu erkennen, wird bei uns die Knochendichte an drei verschiedenen Wirbelkörpern gemessen.
Hierzu werden computertomographische Bilder erzeugt, welche mit einer speziellen Auswertesoftware weiter nachverarbeitet werden.

Was erwartet Sie bei der Untersuchung?
Vor der Untersuchung bitten wir Sie ein Formular auszufüllen, in welchem wir Sie bezüglich Ihres Risikoprofils befragen.
Eine spezielle Vorbereitung des Patienten ist nicht notwendig. Sie brauchen nicht nüchtern zu sein. Kontrastmittel wird Ihnen nicht verabreicht.
Die Osteodensitometrie dauert nur wenige Minuten. Hierbei liegen Sie bequem auf dem Rücken in unserem Computertomographen.
Die Bilddaten werden anschließend vom Radiologen ausgewertet.
Der Computer erstellt ein Ergebnisprotokoll (Beispielbefund links), ein ausführlicher ärztlicher Befundbericht wertet diese Ergebnisse aus.
Die erforderlichen Berechnungen dauern etwa 30 Minuten, Sie können den Befundbericht dann direkt mitnehmen.
In einem Abschlussgespräch teilen wir Ihnen die Befunde mit und geben eventuell Empfehlungen für weitere diagnostisch sinnvolle Maßnahmen.

Wer übernimmt die Kosten?
Die Osteodensitometrie wird von privaten Versicherungsträgern in vollem Umfang übernommen. 
Seitens der gesetzlichen Krankenversicherung werden die Untersuchungskosten nur unter bestimmten Bedingungen übernommen:
Osteodensitometrische Untersuchungen werden seitens der Krankenkasse übernommen, sofern ein begründeter Verdacht auf eine Osteoporose vorliegt und gleichzeitig in der Vorgeschichte eine Fraktur ohne nachweisbares adäquates Trauma vorliegt (EBM Teil B, Kapitel Q8, Ziffer 5300, in der Fassung vom 1.10.2001).
In anderen Fällen erlauben wir uns, Ihnen für die computertomographische Messung der Knochendichte einen Betrag von 45 Euro in Rechnung zu stellen.

Ihr CT Team