Radiologie

Düsseldorf am Hauptbahnhof

MR Mammographie

Das Mamma-Karzinom ist eine bösartige Erkrankung der Brust mit kontinuierlicher Häufigkeitszunahme ab dem 30. Lebensjahr.

Risikofaktoren begünstigen das Eintreten der Erkrankung:

Besonders gefährdet sind Frauen

  • mit bereits behandeltem Brustkrebs, einen Zweittumor oder ein Rezidiv zu erleiden,
  • mit Brustkrebserkrankungen in der nahen Verwandschaft.

Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko wird angenommen bei

  • kinderlosen Frauen oder Frauen, die nicht gestillt haben,
  • früh beginnender oder bis ins hohe Alter reichender Menstruationsblutung,
  • bei deutlichem Übergewicht,
  • bei mastopathischem Drüsengewebe,
  • starkem Alkohol- und Nikotingenuss.

Das Drüsengewebe der Brust nimmt zwar oft mit dem Alter ab. In der Röntgen-Mammographie erschwert dichtes Drüsengewebe dagegen die Erkennbarkeit, sodass Brustkrebs verdeckt werden oder in seiner Ausdehnung unterschätzt werden kann.

Auch nach Implantation von Prothesen oder bei sehr voluminösen Brüsten kann die Beurteilung mittels Mammographie erschwert sein.

Eine weiterführende Untersuchung bietet die MR-Mammographie.

Dieses detaillierte Verfahren wird zur weiterführenden Diagnostik bei unklaren Befunden in der Mammographie und der Sonographie eingesetzt. Hierbei wird die Brust in einem Magnetfeld ohne Röntgenstrahlung untersucht. Im Vergleich zur Mammographie bietet die MR-Mammographie einen deutlich besseren Weichteilkontrast. Tumoren sind besser abgrenzbar, ihr Wachstumsverhalten und die Ausdehnung können besser untersucht werden.

Indikationen zur MR-Mammographie
Die Kernspintomographie der Brust wird aus ärztlicher Sicht empfohlen

  • bei unklarem Befund in der Mammographie und Sonographie,
  • zur Unterscheidung von gut- und bösartigen Herden,
  • nach Operationen oder Bestrahlungen (Unterscheidung Narben-/ Tumorgewebe),
  • zur Operationsplanung, zum Ausschluß weiterer Tumoren und zur Planung einer brusterhaltenden Therapie,
  • nach Einbringung von Implantaten (z. B. Silicon)
  • bei erhöhten Risikofaktoren (s. o.)

Wer übernimmt die Kosten?
Bei Privatpatientinnen gehört die MR-Mammographie zum Versicherungsumfang.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der MR-Mammographie in vollem Umfang 

  • zum Rezidivausschluss eines Mamma-Karzinoms nach brusterhaltender Therapie oder nach Brustwiederaufbau, wenn sowohl Mammographie als auch Sonographie nicht ausreichend erscheinen.
  • zur Primärtumorsuche bei histologisch gesicherter axillärer Lymphknoten-metastase eines Mamma-Karzinoms, sofern ein Primärtumor mit der Mammographie oder Sonographie nicht dargestellt werden konnte.

In allen anderen Fällen müssen gesetzlich versicherte Patientinnen vor der Untersuchung eine Kostenübernahmebescheinigung ihrer Krankenkasse einholen. Hierzu wird zunächst ein Beratungsgespräch durchgeführt. 
Die erforderlichen Unterlagen händigen wir Ihnen für Ihre Versicherung gerne aus.

Ihr MRT Team