Radiologie

Düsseldorf am Hauptbahnhof

Spezielle Untersuchungstechniken

 

Low Dose CT der Lunge (Niedrig-Dosis-Spiralcomputertomographie)

Warum CT der Lunge?
Lungenkrebs ist die häufigste zum Tode führende Krebserkrankung. Oft wird das Bronchialkarzinoms erst spät bei Beschwerden erkannt, die mit einem ausgedehnten Tumorleiden einhergehen. Die Prognose des Lungenkrebses ist bei kleinen Tumoren jedoch deutlich besser als bei größeren Tumoren. Eine frühe Erkennung ist deshalb wichtig.Ziel der Low-dose-CT ist es, Lungentumoren bereits in einem frühen beschwerdefreien Stadium zu erkennen. Eine besondere Zielgruppe für diese Untersuchung sind starke Raucher, die mit 95% die Hauptgruppe der Erkrankten bilden.

Warum Diagnostik durch Low-Dose-CT?
Bei der Low-Dose-CT wird die diagnostisch notwendige Röntgenstrahlung minimiert, indem eine dosisparende Spiraltechnik angewendet wird. Die niedrige Dosis und damit Reduktion der Strahlenbelastung ist von Vorteil für den Patienten.

Für den Patienten ist der Unterschied der Low-Dose-CT zur „typischen“ Computer-tomographie nicht zu bemerken. Die Strahlenexposition wird von uns jedoch deutlich reduziert, indem spezielle Parameter an unserem Computertomographen gewählt werden.

Gerade die Lunge ist aufgrund der günstigen Kontrastverhältnisse des normalen und erkrankten Lungengewebes besonders geeignet für den Einsatz der Low-dose-CT.

Was erwartet Sie bei der Untersuchung?
Vor der Untersuchung bitte wir Sie ein Formular auszufüllen, in welchem wir Sie bezüglich Ihres Risikoprofils befragen. Eine spezielle Vorbereitung des
Patienten ist nicht notwendig. Sie brauchen nicht nüchtern zu sein.
Kontrastmittel wird Ihnen nicht verabreicht.
Die Low-Dose-CT dauert nur wenige Minuten. Es werden eine Vielzahl von Schnittbildern der Lunge angefertigt, die anschließend detailliert durch den Radiologen ausgewertet werden.
Die Auswertung bedarf eine gewisse Zeit. Wir bitten Sie daher die Originalbilder und die Auswertung mit dem detaillierten Befundbericht am Folgetag abzuholen. In einem Abschlussgespräch teilen wir Ihnen die Befunde mit und geben eventuell Empfehlungen für weitere diagnostisch sinnvolle Maßnahmen.

Wer übernimmt die Kosten?
Die Low-dose-CT wird von privaten Versicherungsträgern übernommen. Bei Kassenpatienten bitten wir Sie vor der Untersuchung mit uns die Übernahme der Kosten zu klären.

Schlußbemerkung
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne Auskunft geben. 

Ihr CT-Team

 

 

Mobi-Trak

MR - Gefäßdiagnostik der Becken-/Beingefäße
Als Verfahren steht uns für die Diagnostik der Becken-Bein-Gefäße mit der MR-Angiographie mittels der Tischverschiebetechnik Mobi-Trak eine zuverlässige Methode zur Seite.
Die Tischverschiebetechnik Mobi-Trak liefert eine nicht invasive Möglichkeiten die Becken-Bein-Gefäße komplett darzustellen.

Die intraarterielle Angiographie (DSA) hat dadurch bereits ihren Stellenwert in der primären Gefäß-Diagnostik fast vollständig verloren. Sie wird zunehmend durch die MR-Angiographie abgelöst.
Die MR-Angiographie ist mit dem Mobi-Trak zur Abklärung der Claudicatio intermittens (P-AVK) mehr als nur kompetitiv zur DSA einzustufen. 
Lediglich bei der chronischen Ischämie und zur notwendigen Darstellung von Vorfuß und Unterschenkelgefäßen zur Planung weit peripherer (cruraler und pedaler) Bypässe hat die DSA noch eine diagnostische Bedeutung behalten.
Für Sie als Patienten erhöht die MR-Angiographie die Lebensqualität wegen der Vermeidung der risiko- und strahlenbelastenden Kathetertechniken (herkömmliche Angiographie als DSA).

Indikationen
Mobi-Trak dient zur Abklärung von Aneurysmen, Dissektionen und arteriellen Stenosen bzw. Verschlüssen.
Weiter klinische Fragestellungen bilden neben den Durchblutungsstörungen Blutungen, präoperative Gefäßdarstellungen, Anomalien.
Das nichtinvasive Verfahren ist hervorragend bei immobilen Patienten geeignet. 
Patienten mit Niereninsuffizienz oder fortgeschrittenem Diabetes mellitus können schnell unter geringer Belastung der Nieren untersucht werden.
Kontrollen bereits angelegter Bypässe gelingt sicher. Ein Kathetereinsatz mittels der invasiven DSA ist nicht mehr erforderlich.

Methodischer Ansatz
Die MR-Angiogrpahie Mobi-Trak mit Tischverschiebetechnik ist eine kontrastmittelverstärkte MR-Angiographie (3D-GE-MR-Angiographie). Als nichtinvasive Untersuchungstechnik bildet die Tischverschiebetechnik die meist verwendete Methode in der Darstellung der Gefäße der unteren Extremität.
Während einer kontinuierlichen Infusion von Kontrastmittel mit Flussrate (flow) von 0,3 bis 0,7 ml/sec wird der Untersuchungstisch in Flussrichtung fußwärts (distal) kontinuierlich verschoben. Der Tischvorschub erfolgt automatisch. Die Infusionsdauer beträgt zwischen 40 und 50 Sekunden.

Bemerkung
Das intravenöse Kontrastmittel (Gadolinium-Chelat) verkürzt die T1-Relaxationszeit des Blutes und die von Fett. Das Blut-Gadolinium-Gemisch (KM-Bolus) ist bei richtig erfasstem Bolus-Timing und Wahl des entsprechenden TR und TE der einzige signalgebende Anteil.

Aus den aufgenommenen Daten wird eine Subtraktion der nativen von den kontrastierten Bilddaten durchgeführt. Die anschließende Nachverarbeitung liefert multidirektionale Maximum-Intensitäts-Projektionen mit dem Resultat der Gefäßdarstellung eines Bildes vergleichbar der herkömmlicher angiographischer Bilder.
Das angiographische Bild der kontrastmittelverstärkten MR-Angiographie der Becken-Beingefäße liefert mit dem Mobi-Trak in Tischverschiebetechnik eine der intraarteriellen DSA vergleichbare Darstellbarkeit therapierelevanter hämodynamisch wirksamer Stenosen und Verschlüsse der Becken- und Beingefäße.
Die Darstellung des Einstromes in Höhe der Beckengefäße (Inflow) und des Ausstromes in die Unterschenkelgefäße (Outflow) ist für die Therapieplanung bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit eine wichtige Indikation für die Verwendung der nicht invasiven MR-Angiographie.
Die Ergebnisse sind relevant für die Wahl der geeigneten Therapie (endovaskuläres oder chirurgisches Vorgehen).

Vorbereitung des Patienten
Es sind keine speziellen Vorbereitungen erforderlich. Vor Betreten des Untersuchungsraumes sollte der Patient sämtliche Metallteile (Schlüssel etc.), Uhr und Kreditkarte ablegen und in seiner Umkleidekabine lassen.
Bei Patienten mit Klaustrophobie kann die MR-Untersuchung durch vorherige Sedierung durchgeführt werden. Informieren Sie uns rechtzeitig zur adäquaten Untersuchungs-Planung.

Vorsicht
Patienten mit Herzschrittmacher oder eisenhaltigen Metallteilen im Körper können nicht in einem Hochfeld-Magneten untersucht werden.. Eine detaillierte Aufklärung finden Sie in Einführung – Formular Download – Kernspintomographie.

Durchführung

Die Gefäßuntersuchung am Magnetresonanztomographen dauert etwa 30 Minuten und bedarf keiner speziellen Patientenvorbereitung.
Bei der MR-Angiographie ist keine Punktion der Arterien erforderlich. Eine Einführung eines Katheters ist nicht notwendig. Die MR-Angiographie wird ohne Röntgenstrahlen und ohne jodhaltiges Kontrastmittel durchgeführt und erlaubt eine Gefäßdarstellung aus sämtlichen Richtungen.

Achtung
Während der Tischverschiebung bewegt sich der Tisch wiederholt in beide Richtungen. Bitte bleiben Sie ruhig und bewegen Sie sich nicht. Für hochwertige Ergebnisse ist eine gute Mitarbeit (Befolgen der Anweisungen) von Seiten des Patienten notwendig.

Kontrastmittel
Zur Verstärkung der Gefäßdarstellung wird eine geringe Menge paramagnetischer Flüssigkeit intravenös vor den Aufnahmen geben. Die verwendeten Kontrastmittel zur MR-Angiographie sind Gadolinium-haltige Chelate. Sie haben gegenüber den jodhaltigen Röntgen-Kontrastmitteln große Vorteile. Sie zeichnen sich durch eine fehlende Nephrotoxizität aufgrund der gering notwendigen Menge aus. Unverträglichkeit oder anaphylaktoiden (allergische) Reaktionen sind sehr selten.

Nach der Untersuchung
Nach der Gefäßuntersuchung kann der Patient ohne Einschränkungen seinen Tagesablauf fortsetzen.

Die Nachverarbeitung der Untersuchung dauert eine geraume Zeit. Wenn möglich sollten Sie Ihre Ergebnisse am folgenden Tag abholen.

Wer übernimmt die Kosten?
Bei Privatpatienten gehört die Herzuntersuchung zum Versicherungsumfang.

Den Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen bieten wir die Becken-Beingefäßdarstellung (Mobi Trak) als individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) zur Vorsorge an und weisen darauf hin, dass die Kosten selbst übernommen werden müssen.

Schlussbemerkung
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne Auskunft geben. 

Ihr MRT-Team

 

 

CT-Osteodensitometrie (Knochendichtemessung)

Warum Osteodensitometrie?

Die Osteodensitometrie dient zur Beurteilung zur Knochendichte. Sie ist eine Methode zur Feststellung der Osteoporose bzw. der beginnenden Osteoporose.
Osteoporose zeichnet sich durch eine niedrige Knochenmasse, Störungen der Mikroarchitektur des Knochengewebes mit daraus folgender erhöhter Knochenbrüchigkeit und steigendem Frakturrisiko aus.
Entstehen kann die Osteoporose durch mangelnde Bewegung, z. B. durch Lähmungen, Fehlernährung, Stoffwechselstörungen oder auch, besonders bei Frauen, im Alter. 
Um eine Therapie einleiten oder steuern zu können, benötigt man eine Quantifizierung der Minderung der Knochendichte. Erst hierdurch kann ein Therapieerfolg erkannt werden, ggfs. Muss die Therapie auch geändert werden.
Osteoporose (Knochenschwund) ist einer der Risikofaktoren für Knochenbrüche.  Osteoporose ist insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren anzutreffen, da die dem Knochenschwund entgegen wirkenden weiblichen Hormone dann in der Konzentration abnehmen und die Knochenbrüchigkeit begünstigt wird. 
Bei der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) wird der Kalkmineralgehalt des Knochens gemessen. 
In Abhängigkeit von der Knochendichte wird die Strahlung bzw. das Signal abgemildert. Diese Abmilderung kann gemessen werden und statistisch mit Normwerten einer Vergleichsgruppe verglichen werden. 
Das Ergebnis gibt Anhaltspunkte darüber, ob und wie stark die Knochendichte vermindert ist und ob eine Therapie bzw. Medikamente eingesetzt werden müssen. 
Die Knochendichte nimmt auch beim Stoffwechselgesunden ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich ab.

Welche Messverfahren für die Knochendichte gibt es?

Methode Doppelenergie-Photonen-Absorptionsmethode (DXA)

Hier tastet ein schwacher Röntgenstrahl die Lendenwirbelsäule oder den Oberschenkelhals mäanderförmig ab. Die Strahlenbelastung ist sehr gering. Allerdings können bei starken Abnutzungserscheinungen oder Verkrümmung der LWS falsch hohe Werte gemessen werden. Deshalb wird dann zusätzlich der Oberschenkelhals gemessen. Die Dauer der Untersuchung beträgt ca. 15 Minuten.

Methode der Computertomographischen Knochendichtemessung (qCT) 
Diese Methode ist etwas aufwendiger, sie erfolgt am Computertomographen. Hierbei ist es aber möglich, die Knochendichte sehr genau an einem Lendenwirbelkörper zu beurteilen. Es wird ausschließlich die Dichte der bei Osteoporose anfälligeren inneren Abschnitte des Knochens gemessen. Die Dauer der Untersuchung beträgt ca. 10 Minuten.
Unter bestimmten Bedingungen kann diese Abnahme jedoch stärker ausgeprägt sein, hierdurch kann es zu Knochenbrüchen kommen.
Um eine derartige Gefährdung frühzeitig zu erkennen, wird bei uns die Knochendichte an drei verschiedenen Wirbelkörpern gemessen.
Hierzu werden computertomographische Bilder erzeugt, welche mit einer speziellen Auswertesoftware weiter nachverarbeitet werden.

Was erwartet Sie bei der Untersuchung?
Vor der Untersuchung bitten wir Sie ein Formular auszufüllen, in welchem wir Sie bezüglich Ihres Risikoprofils befragen.
Eine spezielle Vorbereitung des Patienten ist nicht notwendig. Sie brauchen nicht nüchtern zu sein. Kontrastmittel wird Ihnen nicht verabreicht.
Die Osteodensitometrie dauert nur wenige Minuten. Hierbei liegen Sie bequem auf dem Rücken in unserem Computertomographen.
Die Bilddaten werden anschließend vom Radiologen ausgewertet.
Der Computer erstellt ein Ergebnisprotokoll (Beispielbefund links), ein ausführlicher ärztlicher Befundbericht wertet diese Ergebnisse aus.
Die erforderlichen Berechnungen dauern etwa 30 Minuten, Sie können den Befundbericht dann direkt mitnehmen.
In einem Abschlussgespräch teilen wir Ihnen die Befunde mit und geben eventuell Empfehlungen für weitere diagnostisch sinnvolle Maßnahmen.

Wer übernimmt die Kosten?
Die Osteodensitometrie wird von privaten Versicherungsträgern in vollem Umfang übernommen. 
Seitens der gesetzlichen Krankenversicherung werden die Untersuchungskosten nur unter bestimmten Bedingungen übernommen:
Osteodensitometrische Untersuchungen werden seitens der Krankenkasse übernommen, sofern ein begründeter Verdacht auf eine Osteoporose vorliegt und gleichzeitig in der Vorgeschichte eine Fraktur ohne nachweisbares adäquates Trauma vorliegt (EBM Teil B, Kapitel Q8, Ziffer 5300, in der Fassung vom 1.10.2001).
In anderen Fällen erlauben wir uns, Ihnen für die computertomographische Messung der Knochendichte einen Betrag von 45 Euro in Rechnung zu stellen.

Ihr CT Team

 

 

MR Mammographie

Das Mamma-Karzinom ist eine bösartige Erkrankung der Brust mit kontinuierlicher Häufigkeitszunahme ab dem 30. Lebensjahr.

Risikofaktoren begünstigen das Eintreten der Erkrankung:

Besonders gefährdet sind Frauen

  • mit bereits behandeltem Brustkrebs, einen Zweittumor oder ein Rezidiv zu erleiden,
  • mit Brustkrebserkrankungen in der nahen Verwandschaft.

Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko wird angenommen bei

  • kinderlosen Frauen oder Frauen, die nicht gestillt haben,
  • früh beginnender oder bis ins hohe Alter reichender Menstruationsblutung,
  • bei deutlichem Übergewicht,
  • bei mastopathischem Drüsengewebe,
  • starkem Alkohol- und Nikotingenuss.

Das Drüsengewebe der Brust nimmt zwar oft mit dem Alter ab. In der Röntgen-Mammographie erschwert dichtes Drüsengewebe dagegen die Erkennbarkeit, sodass Brustkrebs verdeckt werden oder in seiner Ausdehnung unterschätzt werden kann.

Auch nach Implantation von Prothesen oder bei sehr voluminösen Brüsten kann die Beurteilung mittels Mammographie erschwert sein.

Eine weiterführende Untersuchung bietet die MR-Mammographie.

Dieses detaillierte Verfahren wird zur weiterführenden Diagnostik bei unklaren Befunden in der Mammographie und der Sonographie eingesetzt. Hierbei wird die Brust in einem Magnetfeld ohne Röntgenstrahlung untersucht. Im Vergleich zur Mammographie bietet die MR-Mammographie einen deutlich besseren Weichteilkontrast. Tumoren sind besser abgrenzbar, ihr Wachstumsverhalten und die Ausdehnung können besser untersucht werden.

Indikationen zur MR-Mammographie
Die Kernspintomographie der Brust wird aus ärztlicher Sicht empfohlen

  • bei unklarem Befund in der Mammographie und Sonographie,
  • zur Unterscheidung von gut- und bösartigen Herden,
  • nach Operationen oder Bestrahlungen (Unterscheidung Narben-/ Tumorgewebe),
  • zur Operationsplanung, zum Ausschluß weiterer Tumoren und zur Planung einer brusterhaltenden Therapie,
  • nach Einbringung von Implantaten (z. B. Silicon)
  • bei erhöhten Risikofaktoren (s. o.)

Wer übernimmt die Kosten?
Bei Privatpatientinnen gehört die MR-Mammographie zum Versicherungsumfang.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der MR-Mammographie in vollem Umfang 

  • zum Rezidivausschluss eines Mamma-Karzinoms nach brusterhaltender Therapie oder nach Brustwiederaufbau, wenn sowohl Mammographie als auch Sonographie nicht ausreichend erscheinen.
  • zur Primärtumorsuche bei histologisch gesicherter axillärer Lymphknoten-metastase eines Mamma-Karzinoms, sofern ein Primärtumor mit der Mammographie oder Sonographie nicht dargestellt werden konnte.

In allen anderen Fällen müssen gesetzlich versicherte Patientinnen vor der Untersuchung eine Kostenübernahmebescheinigung ihrer Krankenkasse einholen. Hierzu wird zunächst ein Beratungsgespräch durchgeführt. 
Die erforderlichen Unterlagen händigen wir Ihnen für Ihre Versicherung gerne aus.

Ihr MRT Team

 

MR Angiographie

(Darstellung der Körpergefäße mit der MR-Angiographie)

Gefäßdetektive decken auf!

Die native und kontrastmittelverstärkte MR-Angiographie (3D-GE-MR-Angiographie) ist eine nicht invasive Möglichkeiten die Gefäße komplett darzustellen. Bei zahlreichen Gefäßgebieten kann die MR-Angiographie die konventionelle Angiographie (DSA) bereits ablösen.

Indikationen
Die MR-Angiographie dient zur Abklärung von Aneurysmen, Dissektionen und arteriellen Stenosen bzw. Verschlüssen mit hoher Sensitivität und Spezifität. Klinische Fragestellungen bilden Durchblutungsstörungen (Stenosen, Verschlüsse, Dissektionen, Aneurysmen), Blutungen, präoperative Gefäßdarstellung, Anomalien.
Beispiele sind die Darstellung der Gefäße im Bereich der Hauptschlagader (Aorta) des Thorax und des Abdomens, der extra- und intracraniellen hirnversorgenden Gefäße (Hals-Kopf-Gefäße), des Aortenbogens und der supraaortalen Gefäßabgänge einschließlich der A. subclavia und der Extremitäten (siehe auch spezielle Untersuchungstechniken / Mobi-Trak).

Methodischer Ansatz
Die kontrastverstärkte MR-Angiographie hat in fast allen Regionen die nicht kontrastverstärkte MR-Angiographie Time Of Flight (TOF) oder Phasenkontrast nahezu vollkommen abgelöst. Das intravenöse Kontrastmittel (Gadolinium-Chelat) verkürzt die T1-Relaxationszeit des Blutes und die von Fett. Das Blut-Gadolinium-Gemisch (KM-Bolus) ist dann bei gutem Bolus-Timing und Wahl des entsprechenden TR und TE der einzige signalgebende Anteil. Aus den aufgenommenen Daten wird eine Subtraktion der nativen von den kontrastierten Bilddaten durchgeführt. Die anschließende Nachverarbeitung liefert multidirektionale Maximum-Intensitäts-Projektionen mit dem Resultat der Gefäßdarstellung eines angiographischen Bildes.

Vorbereitung des Patienten
Es sind keine speziellen Vorbereitungen erforderlich. Vor Betreten des Untersuchungsraumes sollte der Patient sämtliche Metallteile (Schlüssel etc.), Uhr und Kreditkarte ablegen und in seiner Umkleidekabine lassen.
Bei Patienten mit Klaustrophobie kann die MR-Untersuchung durch vorherige Sedierung durchgeführt werden. Informieren Sie uns rechtzeitig zur adäquaten Untersuchungs-Planung.

Vorsicht
Patienten mit Herzschrittmacher oder eisenhaltigen Metallteilen im Körper können nicht in einem Hochfeld-Magneten untersucht werden.. Eine detaillierte Aufklärung finden Sie in Einführung – Formular Download – Kernspintomographie.

Durchführung
Die Gefäßuntersuchung am Magnetresonanztomographen dauert etwa 30 Minuten und bedarf keiner speziellen Patientenvorbereitung.
Bei der MR- Angiographie ist keine Punktion der Arterien erforderlich. Eine Einführung eines Katheters ist nicht notwendig. Die MR-Angiographie kann ohne Röntgenstrahlen und ohne jodhaltiges Kontrastmittel durchgeführt werden und erlaubt eine Gefäßdarstellung aus sämtlichen Richtungen.

Achtung
Die MR-Angiographie wird in atmungsabhängigen Regionen unter Atem-Anhalte-Technik (breath-hold-Sequenzen) mit einer Anhaltedauer von unter 25 sec durchgeführt. Für hochwertige Ergebnisse ist eine gute Mitarbeit (Befolgen der Atemkommandos) von Seiten des Patienten notwendig.

Kontrastmittel
Zur Verstärkung der Gefäßdarstellung wird eine geringe Menge paramagnetischer Flüssigkeit intravenös vor den Aufnahmen geben. Die verwendeten Kontrastmittel zur MR-Angiographie sind Gadolinium-haltige Chelate. Sie haben gegenüber den jodhaltigen Röntgen-Kontrastmitteln große Vorteile. Sie zeichnen sich durch eine fehlende Nephrotoxizität aufgrund der gering notwendigen Menge aus. Unverträglichkeit oder anaphylaktoiden (allergische) Reaktionen sind sehr selten.

Nach der Untersuchung
Nach der MR-Angiographie kann der Patient ohne Einschränkungen seinen Tagesablauf fortsetzen.

Die Nachverarbeitung der Untersuchung dauert eine geraume Zeit. Wenn möglich sollten Sie Ihre Ergebnisse am folgenden Tag abholen.

Schlussbemerkung
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne Auskunft geben.

Ihr MRT Team